Aus dem »Büchlein«, wie wir es auf der Einladung

zum Erzählnachmittag geschrieben haben,

ist ein Buch mit 200 Seiten geworden.

- Andreas Pillichshammer



Mondseeer Hochalm wird wieder belebt

Wer kennt nicht das Lied von Udo Jürgens: „Mit 66 Jahren … “. Gut 66 Jahre nachdem das letzte Mal auf der Hochalm der „Mondseer“-Käse gewonnen wurde, fand sich eine Gruppe von PionierInnen, die fest entschlossen ist, die Mondseeer Hochalm wieder zu beleben.

 

Am liebsten wäre es die eigene Almhütte gewesen, aber es gibt sie noch nicht. So trafen sich meine Getreuen beim Hussenbauern, einer Mostschänke am Lackenberg, um in gut passender Umgebung die feierliche Gründung einer Genossenschaft zu vollziehen. Sie heißt „Mondseeer Hochalm eG“, was für „eingetragene Genossenschaft“ steht. Unter der Anleitung des Anwalts Karl Staudinger vom Revisionsverband „Rückenwind“ brachten die knapp dreißig GenossInnen die Formalitäten so weit über die Bühne, dass einer Eintragung ins Firmenbuch nichts im Wege steht.

 

Was mich dankbar macht ist, dass mich meine Freunde und Bekannten nicht hängen lassen – und das bereits seit zwölf Jahren, die ich an dem Projekt arbeite. Irgendwann brauchst du die anderen, man kann nicht alles alleine machen.

 

Tatsächlich haben die TeilnehmerInnen pro Person doppelt so viel Genossenschaftsanteile gezeichnet als von den Statuten her nötig wäre. Die gute Stimmung an dem Abend lässt hoffen, dass sich die Sache herumspricht und noch mehr MitbürgerInnen mitziehen. „Wir können jeden Euro gebrauchen, denn von den damaligen Gebäuden steht nichts mehr, wir müssen ganz von vorne anfangen“. In der Weststeiermark habe ich zum Glück schon ein dreihundert Jahre altes Bauernhaus gesichert, das abgetragen und auf den Almwiesen hinter dem Mondseeberg neu errichtet werden soll. Die Mondseeer kennen das vom Rauchhaus her, es wurde 1959 ebenfalls versetzt. Deshalb zeigt er sich optimistisch, dass sich auch jetzt wieder Gönner finden werden. Eine war an dem Abend schon dabei, Nicolette Wächter, deren Vorfahren die alte Alm besessen hatten, hat auch für die neue größzügig beigetragen.

 

Die Strukturen sind geschaffen und ein dreiköpfiger Vorstand gewählt – Dr. Bettina Brandstetter, Franz Spitzer MBA und Andreas Pillichshammer. Jetzt liegt es an den MondseeerInnen zu beweisen, dass sie die Alm auch wirklich haben wollen, indem sie Geld einlegen.

Wenn auch Sie Interesse haben sich an der Wiederbelebung der Mondseeer Hochalm zu beteiligen, dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail! Ich freue mich bereits! Mehr zum Geist der Wiederbelebung und Informationen zum Beitritt der Genossenschaft können Sie auch im nächsten Abschnitt lesen.


Sehr geehrte InteressentIn, Freund, Freundin der Hochalm!

Um es Ihnen ein wenig leichter zu machen, sollen hier die wesentlichen Dinge aufgezählt sein, die man wissen sollte, wenn man bei uns, der Genossenschaft Mondseeer Hochalm beitritt.

 

Am wichtigsten ist der Geist all dessen. Daher zitieren wir hier gleich die Statuten selbst. In der Präambel steht:

  • „Bei der Verfolgung der Zwecke dieser Genossenschaft orientieren wir uns am Leitbild einer lebensbejahenden Wirtschaft, in der die Bedürfnisse der Menschen und die Achtung vor der Schöpfung Vorrang vor Gewinnstreben und Profitmaximierung haben.
  • Die Mondseeer Hochalm im Gemeindegebiet Oberwang, soll ein Unternehmen in diesem Geist werden, dass den beteiligten BäuerInnen und LieferantInnen Erwerbsmöglichkeiten, Wanderern hingegen Erholung und eine Einkehrmöglichkeit bietet und mit Natur-schonenden Methoden den Almboden bewirtschaftet.
  • Die Genossenschaft als Betreiberin dieses Unternehmens versteht sich als Teil der Gesellschaft. Auf der Alm soll sich insbesondere die einheimische Bevölkerung treffen und wohlfühlen.“

 

Wenn Sie also einen oder mehrere Anteile zeichnen, dann helfen Sie mit einen Almbetrieb zu gründen. Dieser soll sich selbst erhalten können, muss aber die Beteiligten nicht reich machen. Der Reichtum ist unser aller Privileg, so einen Ort besuchen zu können. Sie dürfen sich also keine Dividenden, Zinsen und auch keine Inflationsabgeltung erwarten.

 

Das Geld wird investiert, sollten Sie es einmal zurück haben wollen, dann wird das möglich sein, eventuell wird der Betrag durch schlechte Investitionen tatsächlich kleiner. Ganz selten kommt es vor, dass der Anteil ganz weg ist und man auch noch Schulden in derselben Höhe wie der Anteil tragen muss. Das wäre ein Konkurs. Wer also fünfhundert einlegt, kann höchstens tausend verlieren.

 

Indem Sie Ihr Geld ohne Absicht auf Rendite zur Verfügung stellen und auch ein kleines Risiko auf sich nehmen, tun Sie ein gutes Werk. Dieses Werk wird dann uns allen wieder guttun, weil wir einen schönen Platz schaffen. Einer allein kann das nicht, daher sind wir froh, wenn wir dank Ihnen mehr werden.

 

Wenn wir Ihre Interesse geweckt haben, freuen wir uns bereits sehr auf Ihre Unterstützung! Schreiben Sie uns:


Buchbestellung

Die Geschichte der Mondseeer Hochalm

Das Buch von Andreas Pillichshammer umfasst erstmals die geschichtliche Aufarbeitung der Mondseeer Hochalm - von der Entstehung bis zum Abriss und darüber hinaus. Erinnerungen, Erlebnisse und Gedanken von ZeitzeugInnen rund um die Mondseeer Hochalm sind der Grundstein für dieses Buch.

1. Auflage,  200 Seiten, offene Fadenbindung, Hardcover. Ab sofort erhältlich!

32,00 €

  • Lieferung erfolgt nach Überweisung in 5 - 8 Werktagen

Ein Blick in das Buch der Mondseeer Hochalm:


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